Archiv für die Kategorie ‘wenn einer eine Sause macht’

Wohnen…

September 2, 2008

(von claudipr0)

Eine bröckelnde Fassade, ein senf-gelbes Treppenhaus. Die Tür steht schon offen. Weißer Lack, abgeblättert, knartscht ein wenig und klemmt über dem Fußboden, der mit wein-rotem Teppichboden belegt ist. An den Kanten hochstehend, abgenutzt und verdreckt.

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Ab wann ist man eigentlich alt?

Juli 24, 2008

(gesehen bei ffffound)

Also gestern kam ich mir zumindest sehr alt vor.

Es ist ja nicht so, dass man schon alt aussieht oder sich normalerweise alt fühlt. Es ist einfach das Verhältnis zu den Dingen, was sich ändert. „Wir gehören schon zu den Leuten, die sich nur noch in Kneipen treffen und immer Wein trinken.“

Und das stimmt, das tun wir und wir haben sogar eine Menge Spaß dabei. Aber wenn es einen dann doch mal wieder in die örtliche Stamm-Diskothek treibt, in der man so viele Nächte verbracht hat und man auf einmal keine Personen mehr im gleichen Alter antrifft, wundert man sich. Gut es sind ja nun auch Schulferien, wir haben das früher auch immer gemacht, hier ist ja sonst auf einem Mittwoch auch nichts los. Aber früher gehörte man dabei eben auch noch nicht zu den älteren Gästen.

„Wir werden spießig!“ Aber doch noch nicht mit Anfang Zwanzig, bitte. Es ist das Verhältnis, das uns alt aussehen lässt. Wenn wir in den Kneipen sitzen, denken sich die Stammgäste sicher auch „Sind wir schon so alt, oder trifft sich hier seit neustem der Kindergarten?“

Was na klar jetzt kommen musste…

Juli 21, 2008

(Eiwo und Mulleapp)

Berlin. Sonne. Die Frisur hält.

Ja, tatsächlich, wir waren da. Und wie wir da waren. Es war herrlich-anstrengend. Trotz verrücktem Navi und mit Hilfe der guten, altbewährten Straßenkarte kamen wir sogar beinahe ohne Komplikationen, an unserem Zielort in Friedrichshain an. Und schon ging im wahrsten Sinne des Wortes die Reise los, denn gegangen sind wir wahrlich viel.

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Ach fick dich!

Juli 16, 2008

(gesehen bei ffffound)

Ein gemeinschaftlicher Hass auf unseren Internetanbieter verbindet uns.

Aber nun zu den heiteren Themen. Gestern führte ich eine überaus interessante Diskussion über den Einfluss von Simpsons Folgen auf unser Gesprächsverhalten.

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Zwei Verrückte auf dem Weg in die große Stadt…

Juli 8, 2008

(von colourblind, flickr)

„Lass mal bei Couchsurfing anmelden.“

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Overdressed und dehydriert…

Juli 6, 2008

(von Florian Brandel)

Fahr mich einfach nach hause. Lass mal gut sein mit dem Wechselgeld. Clickclickdecker versüßt mir den Nachmittag. Es gibt Tage, an denen klappt einfach mal gar nichts. Eigentlich steht Grammatik an erster Stelle, aber sich darauf an so einem typischen Sonntag zu konzentrieren klappt sowieso nicht. Eigentlich will man nur mal nach hause, sich auf sein Sofa setzen und den Tag an sich vorbeiziehen lassen. Vielleicht auch mal wieder die Familie um sich sammeln, oder ein gutes Buch lesen. Das mit dem Tag und dem Vorbeiziehen klappt ganz gut, das Andere nicht so. Die Pflicht ruft einen ja doch immer wieder zurück, so halb zumindest.

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Popkultur oder Sprachverfall?

Juli 3, 2008

(von David Zellaby, flickr)

Die spannende Frage die meinen Abend heute in zwei Lager teilte, war Sprachverfall oder Popkultur. Da ersteres zwar interessant klingt, aber deutlich staubiger, entschied ich mich für die feucht-fröhliche und überaus bunte Popkultur.

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In den Staub…..

Juni 23, 2008

(von realer2k, flickr)

„Dieser Artikel wird gesponsert von 5,0 Original und der Sonne“

Müde, erschöpft, starr vor Dreck, aber überaus glücklich, stand ich gestern wieder vor meiner Haustür. Überladen und mit Schmerzen in den Gliedern und den Füßen blickte ich auf ein ereignisreiches Wochenende zurück. Tatort Scheeßel. Das Hurricane Festival hat eingeladen und die Resteritter folgtem seinem Ruf.

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Fußball aus meiner Perspektive

Juni 17, 2008

An und für sich ist das ja eine feine Sache, das Rudelgucken, wie es ein Radiosender jüngst betitelte. Man trifft sich mit ein paar Freunden, ist frohen Mutes und wandert voller Hoffnung, Spannung und Erwartung zu irgend einem größeren Platz um all seine Gefühle, mit all den anderen Menschen dort zu teilen. Allerdings teilen alle anderen Menschen auch ihre Gefühle mit dir, selbst wenn du den Grund dafür nicht immer nachvollziehen kannst.

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Ein seriöser Musikkontest und eine Punkband….

Juni 15, 2008

Man nehme: einen Indie-Club, fünf Bänds und eine offizielle Jury, die eine zur Vermarktung taugliche Band sucht. Der Vielfalt wegen und weil man ja niemanden ausschließen möchte, werden fünf Bands aus unterschiedlichen Genres eingeladen, in einen Indie-Club. Jetzt weiß ich auch endlich, warum die Sex Pistols nie einen Bandkontest gewonnen haben. Neben einer Mädchen-Rock-Band, einem Indie-tauglichen Britt Rock Ensemble, einem Mann mit einer Gitarre und einer Hip Hop-Combo, war der Vollständigkeit halber auch eine Punkband anwesend. Das Indie Publikum wurde daher von diversen Fans der Bands aufgefüllt und fühlte sich nach kurzer Zeit relativ unbehaglich. Die weit aus größte Gruppe, oder einfach nur die lauteste bestand aus pogenden, gröhlenden, crowddivenden und betrunkenen Punkern. Die Stimmung war bombig, nur der Rest des Publikums wurde zunehmend zurückhaltender und es häuften sich die abwertende Blicke auf die Spaß habende Gruppe direkt vor der Bühne. Schade eigentlich. Die Show war gut, BH’s flogen auf die Bühne und die Fans waren mit Abstand die lautesten und treusten. Aber auch die Sex Pistols haben ihre Fans begeistert und trotzdem wurden sie als nicht mehrheitsfähig abgelehnt. So sah auch dieser Veranstalter das unkontrollierbare Publikum eher als Problem an und verkannte das Herzblut, dass diese Menschen empfanden.

Fazit des Abends: eine gröhlende Menge, die die Gewinner auspfiff, gefolgt von einem demonstrativen Striptease und mehreren Alkohol-aus-versehen-rückwärts-vor-der-Bar-Entleerern. Kurz gesagt der kleine Club platzte aus allen Näten, die Enttäuschung war groß, aber das Feiern ließ man sich nicht nehmen.