Archiv für die Kategorie ‘laufen lassen...’

…verändere gerade die Welt…

September 13, 2008

(gefunden bei ffffound)

…muss illegalen russischen Organhändlerring stoppen und gleichzeitig die Lutherforschung revolutionieren… kreativ, mental bei Renovierungsarbeiten zur Seite stehen und theoretische Wohnraumsuche in Angriff nehmen… weiterhin meiner privaten Funktion als Filmkritiker und Essenstester nachgehen, wobei ich als Empfehlung aussprechen möchte, dass Waldmeister ein böses Teufelsgebräu ist! …ansonsten dreht sich die Welt gerade ziemlich schnell, sogar die Stammkundschaft in meiner Stammdiskothek hat sich gewandelt und Nils von IKEA ist auch weg, das heißt es ist schon lange September…

Opium 2.0

Juli 29, 2008

Wortneuschöpfung

Juli 13, 2008

(gesehen bei ffffound)

Oder Neologismenbildung, wie der Fachterminus dafür lautet, liegt bei mir an der Tagesordnung. Seit dem ich einen großen Teil der täglichen Kommunikation schriftlich verfasse, gibt es auch einen ebenso großen Anteil an Tippfehlern.

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Untergetaucht

Juli 9, 2008

(von undinger, flickr)

Seit Tagen nun lebe ich schon im Untergrund. Meinen Unterschlupf verlasse ich nur, wenn es unbedingt nötig ist. Konversation zu anderen Individuen wird größtenteils unterdrückt. Ich bin angespannt. Die Vorräte neigen sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Erste Mangelerscheinungen sind aufgetreten. Für heute wird es reichen, aber wie lange noch? Der Abwasch stapelt sich. Bloß nicht auffallen. Laute Geräusche vermeiden. Nur das Nötigste wird erledigt, alles Andere wird aufgeschoben.

Wie lange noch? Ich kann es nicht mit Gewissheit sagen, doch vorerst ist kein Ende in Sichtweite. Meine Kräfte fallen. Die ersten Krankheitsanzeichen machen sich bemerkbar. Zum Glück habe ich vorgesorgt. Das wichtigste ist hier. Die ersten Anfälle können bekämpft werden. Es ist kalt geworden. Meine Konzentration scheint zu schwinden. Mit Nichten kann ich mir solch einen Fauxpas erlauben. Alle Anstrengungen müssen nun auf das eine Ziel gerichtet sein. Die Gegner sind hart, aber nicht unbezwingbar. Meine Methode scheint riskant, aber nicht unmöglich. Alles ist noch im Dunkeln. Wann geht die Sonne endlich wieder auf?

Keine Zeit…

Juli 7, 2008

(von lichtandreher, flickr)

… so lange hat man Zeit, bis es zu spät ist. Gerade jetzt ist ein Zeitpunkt erreicht, an dem es eindeutig kaum später sein könnte. Wer auf die Uhr schaut bemerkt, der Tag ist fast um. Aber auch unter anderen Gesichtspunkten, ist es spät geworden. Vielleicht ist es Zeit schlafen zu gehen. Alles noch einmal zu überdenken und morgen frisch, munter und voller Tatendrang weiter zu machen. Zu tun gibt es genug, der Wissenshaushalt wird nach dieser Woche bedeutend höher sein als noch am Anfang und das gleich in fünf verschiedenen Lebensbereichen. Auf das Endprodukt ist man gespannt, aber die Arbeit, die dort hinführt ist beträchtlich. Eigentlich ist es sogar interessant, zumindest teilweise. Nur die Langweiligen Dinge blockieren einen, halten auf, werden rausgeschoben und verhindern das Lernen der interessanten Sachen. Schade, dass eine solche Kleinigkeit alles andere aufhält. Wo bleibt die Motivation? Ach ja, das steht ja alles in dem Skript, passend zu der Vorlesung, die so unglaublich langweilig war….

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Juli 1, 2008

(von carola_mussorgsky, flickr)

Sicher, der Titel ist geklaut und diese Frage haben sich vor mir schon mehrere bedeutende Menschen gestellt und auch schriftlich beantwortet, oder dies zumindest versucht. Denn eine eindeutige Antwort finden wir darauf sicher nicht. Aber was mich auf dieser Frage brachte, war mein Instantmessenger, der mir heute freundlicherweise mitteilte, ich würde nicht existieren.

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I need some fine wine and you, you need to be nicer

Juni 27, 2008

(von Superburschi, flickr)

In guten wie in schlechten Zeiten, in Krankheit und Gesundheit, in Armut und in Reichtum. Willst du diese dir angetraute AG zu deinem rechtmäßigen Beförderungsmittel annehmen, so antworte mit: „Ja ich pendele.“ Und willst du diesen dir angetrauten Passagier, als deinen rechtmäßigen Mitfahrer aufnehmen, so antworte mit: „Sänk ju vor träwelling wiz Deutsche Bahn.“

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Menschen mit großen Harry-Potter-Hüten in schwarz-rot-gold sind ganz schön egoistisch…..

Juni 26, 2008

(von Mike Licht, NotionsCapital.com, flickr)

Ich kaufte dieses Glas Rotkohl in weiser Voraussicht, denn ich wusste, dieser Tag würde kommen. Ein Tag an dem der eigene Körper sich zu Wort meldet und einem unmittelbar klar macht, dass man jetzt unbedingt und ganz schnell etwas Eingekochtes essen muss. Monatelang stand es stillschweigend, wartend im Regal und gab keinen Mucks von sich. Bis zu diesem Morgen. Ein gezielter Griff in das ohnehin fast leere Regal und ein galantes Klicken brachten mich zu meiner erlösenden Speise. Geiles Spiel gestern.

Meistens fällt einem erst dann auf was man braucht, wenn es einem fehlt…

Juni 24, 2008

(von Bastien, flickr)

Und *klick*-alles dunkel. Ein leichter Duft von Karamell liegt in der Luft. Ich bin beunruhigt. Ist es Qualm? Brennt es etwa? Aber nein, natürlich nicht. Schließlich ist es ja dunkel. Ach ja, es ist dunkel. Sicherungskasten. Aua. Ja toll. Wo ist jetzt diese bescheuerte Taschenlampe? Welche Taschenlampe? Das ist natürlich typisch. Der Strom fällt aus und es gibt weit und breit keine Taschenlampe. Langsam wird mir das hier mulmig. Erstmal die Jalousien hoch, vielleicht hilft ja das spärliche Licht von draußen. Warum hab ich bloß keine Taschenlampe? Und wo ist dieser Sicherungskasten? Feuerzeug. Wie gut es doch ist Raucher zu sein. Und manchmal hilft es auch alte Weihnachtsgeschenke aufzuheben, sogar bis in den Sommer. Immerhin ein kleines Teelicht in einer Schneemannlaterne. Und zack, Sicherung wieder drin. Und zack, Sicherung wieder draußen. Lampe vergessen auszumachen und Karamellgeruch nimmt zu.

Kopfnotiz fürs nächste Mal: Taschenlampe kaufen und herausfinden warum durchgebrannte Halogenleuchten nach Karamell schnuppern.

Es passiert einfach nichts….

Juni 16, 2008

-F5-

Immer noch hat sich nichts geändert. Man sitzt und starrt auf seinen Bildschirm, aber nichts. „Es kann sich ja auch nichts verändern, wenn du den ganzen Tag nur rumsitzt und nichts tust.“ Sicherlich, da scheint etwas wahres dran zu sein. Der Erlebnischarakter in der freien Wildbahn, müsste bedeutend höher sein, als der im trauten Heime. Jedoch, was erwartet mich da draußen? Ein unbeständiges Wetter, mies gelaunte, oder zum erbrechen gut gelaunte Menschen. Vielleicht Hunde und Kinder. Möglicherweise Krimminelle. -F5-

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