Archiv für August 2008
Etwas
August 31, 2008B-B-B-Braunschweig?
August 28, 2008Tod durch Kekse?
August 20, 2008
Da lag sie. Die Milch quoll ihr aus dem Mund. Sie rührte sich nicht. Sie wollte sterben. Ja tot sein. So fühlt es sich an, wenn man nicht mehr leben will, dachte sie.
Loslassen
August 17, 2008Grilagem
August 15, 2008
Es war heiß. Der Schweiß tropfte ihm von der Stirn. Er war verunsichert, hatte Angst. So viel hatte er der Sache geopfert, wenn es nicht klappt, ist er am Ende. Niemand kann ihn dann mehr vor den Konsequenzen bewahren. Er saß dort alleine, niemand war für ihn mitgekommen, doch das war ihm auch ganz recht. Er wollte niemanden unnötig damit belasten. Also trug er die Last, die Unruhe und Unsicherheit ganz allein. Mit ihm saßen dort noch drei Andere und warteten. Finstere Gestalten. Ungewaschen sahen sie aus, als würden sie gleich auf den Boden rotzen und ihn dabei nur verständnislos anschauen.
„Mach mal was über Olympia…
August 10, 2008
…alle schreiben jetzt doch über Olympia. Schreib doch mal was darüber. Irgendwie, dass alle sowieso dopen und eh alles scheiße ist. Und über die Menschenrechte, und dass man eigentlich Olympia doch boykottieren sollte und sich das auf keinen Fall anschauen soll.“
Aber irgendwie kommt man nicht drum herum sich Olympia an zu schauen, da es sowieso überall läuft und in den Nachrichten und überhaupt. „Eigentlich wollte ich ja lesen, aber nach einer Seite hab ich dann den Fernseher angestellt und Olympia geschaut, Turnen. Eigentlich wollt ich die Olympiade gar nicht gucken, und dann bin ich dabei eingeschlafen…“
Eigentlich wollte ich mir einen Vortrag von Amnesty anhören „Die Menschenrechtsolympiade“ nur hatte ich dann leider doch keine Zeit dafür. Man will immer eigentlich irgendetwas machen. Eigentlich finde ich China doof, weil die die Menschenrechte nicht einhalten. Eigentlich will ich deshalb die Olympiade nicht. Aber Sport verbindet und den Sport will ich schon, nur eben nicht in China.
Aber für die Menschen ist es ja vielleicht auch endlich mal eine Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen, auch wenn es schwer ist. Schwer ist es China und Olympia nicht zu beachten, aber schwer ist es auch den Menschen dort zu helfen.
Mein kommunistischer Tag
August 5, 2008Hey, ich dacht mir ich erfüll mal das Klischee. Gut, eigentlich hatte ich mich vergriffen. Aber anhand der Überschriften hätte man es ahnen können.
Nächstenliebe
August 4, 2008
Die Bahn, Germanistik. Man merkt, wieder zu hause angekommen. Immer diese vielen fremden Menschen, mit denen man sich notgedrungen auseinander setzen muss. Gerade noch friedlich über ‘Ovid’ eingeschlafen, die Augen geöffnet und verträumt aus dem Fenster geschaut, da reißt einen auch schon eine schimpfende Alte aus all seinen Fantasien. Ihr Mann steht grummelnt hinter ihr. „Das ist ja wohl unser Platz hier!“ „Entschuldigung aber hier ist nichts reserviert. Können sie das nicht freundlicher sagen? Ich lass mich doch von Ihnen hier nicht so anschreien!“ „Ach halten Sie doch die Schnauze!“
Ich hasse die Bahn und schimpfende alte Menschen. Die Mutter mit Kind geht empört, Oma und Opa setzen sich empört. Beide fühlen sich missverstanden, ich wurde Zeuge von öffentlicher Demütigung, aber das ist Gang und Gebe bei der Bahn.



