Archiv für Juli 2008

Opium 2.0

Juli 29, 2008

Death by Cake

Juli 26, 2008

(Drop Dead Gorgeous by Daniela Edburg)

Zum sterben schön. Daniela Edburg macht wunderbare Fotos. Wenn ich einmal sterbe, möchte ich dabei auch so schön aussehen und vor allem, wenn schon an einer Überdosis, dann doch bitte an einer Überdosis Keksen.

Ab wann ist man eigentlich alt?

Juli 24, 2008

(gesehen bei ffffound)

Also gestern kam ich mir zumindest sehr alt vor.

Es ist ja nicht so, dass man schon alt aussieht oder sich normalerweise alt fühlt. Es ist einfach das Verhältnis zu den Dingen, was sich ändert. „Wir gehören schon zu den Leuten, die sich nur noch in Kneipen treffen und immer Wein trinken.“

Und das stimmt, das tun wir und wir haben sogar eine Menge Spaß dabei. Aber wenn es einen dann doch mal wieder in die örtliche Stamm-Diskothek treibt, in der man so viele Nächte verbracht hat und man auf einmal keine Personen mehr im gleichen Alter antrifft, wundert man sich. Gut es sind ja nun auch Schulferien, wir haben das früher auch immer gemacht, hier ist ja sonst auf einem Mittwoch auch nichts los. Aber früher gehörte man dabei eben auch noch nicht zu den älteren Gästen.

„Wir werden spießig!“ Aber doch noch nicht mit Anfang Zwanzig, bitte. Es ist das Verhältnis, das uns alt aussehen lässt. Wenn wir in den Kneipen sitzen, denken sich die Stammgäste sicher auch „Sind wir schon so alt, oder trifft sich hier seit neustem der Kindergarten?“

Was na klar jetzt kommen musste…

Juli 21, 2008

(Eiwo und Mulleapp)

Berlin. Sonne. Die Frisur hält.

Ja, tatsächlich, wir waren da. Und wie wir da waren. Es war herrlich-anstrengend. Trotz verrücktem Navi und mit Hilfe der guten, altbewährten Straßenkarte kamen wir sogar beinahe ohne Komplikationen, an unserem Zielort in Friedrichshain an. Und schon ging im wahrsten Sinne des Wortes die Reise los, denn gegangen sind wir wahrlich viel.

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Bob Dylan

Juli 16, 2008

(von Galerie Anne Vignial – Paris, flickr)

Martin Scorsese machte „No Direction Home – Bob Dylan” und der lief gestern Abend auf arte. Ein schöner Dokumentarfilm mal wieder. Das ist so was herrliches, was auch mal gut nebenbei laufen kann. Man muss nicht die ganze Handlung nachvollziehen um einen Überblick über sein Leben zu bekommen.

Sein Wandel und die Reaktion seiner Fans darauf ist aber schon faszinierend. Erst loben sie ihn in den Himmel und später kaufen sie alle seine Karten auf, um ihm bei einem Konzert entgegenzubrüllen, dass er scheiße ist und sich kommerziell verkauft hat. Doch die meisten feierten ihn dennoch wie einen Propheten.

Aber diese ganze Dokumentation bringt mich darauf, dass ich eigentlich gerne mal den neuen Bob Dylan Film sehen möchte „I’m Not There“ . Immerhin ist er preisgekrönt und Bobby wird von fünf verschiedenen Schauspielern verkörpert. Unter anderem von Cate Blanchett. Sehr interessant.

Ich mag den arte Sommer of the 70’s.

Ach fick dich!

Juli 16, 2008

(gesehen bei ffffound)

Ein gemeinschaftlicher Hass auf unseren Internetanbieter verbindet uns.

Aber nun zu den heiteren Themen. Gestern führte ich eine überaus interessante Diskussion über den Einfluss von Simpsons Folgen auf unser Gesprächsverhalten.

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Wortneuschöpfung

Juli 13, 2008

(gesehen bei ffffound)

Oder Neologismenbildung, wie der Fachterminus dafür lautet, liegt bei mir an der Tagesordnung. Seit dem ich einen großen Teil der täglichen Kommunikation schriftlich verfasse, gibt es auch einen ebenso großen Anteil an Tippfehlern.

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Graceland Baby!

Juli 11, 2008

Jung oder tot.

Hm, zur Zeit bin ich auf dem „Grand Hotel van Cleef„-Trip und höre die Lieder rauf und runter.

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Ich fühl mich heute irgendwie verarscht

Juli 10, 2008

(von entro_py, flickr)

Der Tag fing wunderbar an. Mit regen. Aber immerhin hatte ich nicht direkt verschlafen. Nur die zusätzliche Halbestunde, in der ich noch fix lernen wollte, wurde dann doch länger geschlafen. Bei der Klausur dann angekommen, gab es allerdings schon keine Sitzplätze mehr. Gut, sitzt man eben auf der Fensterbank. In der Liste noch nicht aufgeführt, gut trägt man sich noch mal ein. Aber da hätte man eigentlich schon was ahnen können…

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Untergetaucht

Juli 9, 2008

(von undinger, flickr)

Seit Tagen nun lebe ich schon im Untergrund. Meinen Unterschlupf verlasse ich nur, wenn es unbedingt nötig ist. Konversation zu anderen Individuen wird größtenteils unterdrückt. Ich bin angespannt. Die Vorräte neigen sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Erste Mangelerscheinungen sind aufgetreten. Für heute wird es reichen, aber wie lange noch? Der Abwasch stapelt sich. Bloß nicht auffallen. Laute Geräusche vermeiden. Nur das Nötigste wird erledigt, alles Andere wird aufgeschoben.

Wie lange noch? Ich kann es nicht mit Gewissheit sagen, doch vorerst ist kein Ende in Sichtweite. Meine Kräfte fallen. Die ersten Krankheitsanzeichen machen sich bemerkbar. Zum Glück habe ich vorgesorgt. Das wichtigste ist hier. Die ersten Anfälle können bekämpft werden. Es ist kalt geworden. Meine Konzentration scheint zu schwinden. Mit Nichten kann ich mir solch einen Fauxpas erlauben. Alle Anstrengungen müssen nun auf das eine Ziel gerichtet sein. Die Gegner sind hart, aber nicht unbezwingbar. Meine Methode scheint riskant, aber nicht unmöglich. Alles ist noch im Dunkeln. Wann geht die Sonne endlich wieder auf?