Archiv für Juni 2008

Schon mal so richtig pleite gewesen?

Juni 30, 2008

(von grisei,flickr)

Ich mein so richtig, mit nichts auf dem Konto außer ein paar Miesen? Na, denn kennste das ja. Man muss dann irgendwie immer so umdenken. Kreativ werden. Und man stellt sich die spannende Frage: Was ist noch da? Und vor allem, was kann man davon noch essen? Ärgerlich sind da immer all die Spontaneinkäufe. Dinge, die man gekauft hat, weil man mal wieder auf die Werbung reingefallen ist. Gerade, wenn sonst alles alle ist und einem nur noch die Schokorosinen zuzwinkern, die man eigentlich gar nicht mag, die man aber trotzdem gekauft hat, wegen der schönen Verpackung, sind erste Gedanken der Verzweiflung unabdingbar. Und man beweint alles, was man trotz Knappheit noch wegschmeißen muss, da das Verfallsdatum unter dem grünlichen Schimmer nicht mehr zu erkennen ist. Was habe ich mir bloß dabei gedacht ein ganzes Kilo Pfirsiche zu kaufen? Und warum habe ich Sekt im Kühlschrank aber kein Selters?

Tja, so geht er zu ende, dieser Monat. Mit spatanischen Gedanken und der Überlegung, vielleicht doch endlich mal die Pfandsammlung zurückzubringen und ein üppiges Abendmahl davon zu erstehen.

Ohne mich…

Juni 28, 2008

(von *Püppilottchen*, flickr)

Und Zöe packte die Badehose wieder aus.

-So kann ich das nun mal nicht.

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I need some fine wine and you, you need to be nicer

Juni 27, 2008

(von Superburschi, flickr)

In guten wie in schlechten Zeiten, in Krankheit und Gesundheit, in Armut und in Reichtum. Willst du diese dir angetraute AG zu deinem rechtmäßigen Beförderungsmittel annehmen, so antworte mit: „Ja ich pendele.“ Und willst du diesen dir angetrauten Passagier, als deinen rechtmäßigen Mitfahrer aufnehmen, so antworte mit: „Sänk ju vor träwelling wiz Deutsche Bahn.“

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Menschen mit großen Harry-Potter-Hüten in schwarz-rot-gold sind ganz schön egoistisch…..

Juni 26, 2008

(von Mike Licht, NotionsCapital.com, flickr)

Ich kaufte dieses Glas Rotkohl in weiser Voraussicht, denn ich wusste, dieser Tag würde kommen. Ein Tag an dem der eigene Körper sich zu Wort meldet und einem unmittelbar klar macht, dass man jetzt unbedingt und ganz schnell etwas Eingekochtes essen muss. Monatelang stand es stillschweigend, wartend im Regal und gab keinen Mucks von sich. Bis zu diesem Morgen. Ein gezielter Griff in das ohnehin fast leere Regal und ein galantes Klicken brachten mich zu meiner erlösenden Speise. Geiles Spiel gestern.

Meistens fällt einem erst dann auf was man braucht, wenn es einem fehlt…

Juni 24, 2008

(von Bastien, flickr)

Und *klick*-alles dunkel. Ein leichter Duft von Karamell liegt in der Luft. Ich bin beunruhigt. Ist es Qualm? Brennt es etwa? Aber nein, natürlich nicht. Schließlich ist es ja dunkel. Ach ja, es ist dunkel. Sicherungskasten. Aua. Ja toll. Wo ist jetzt diese bescheuerte Taschenlampe? Welche Taschenlampe? Das ist natürlich typisch. Der Strom fällt aus und es gibt weit und breit keine Taschenlampe. Langsam wird mir das hier mulmig. Erstmal die Jalousien hoch, vielleicht hilft ja das spärliche Licht von draußen. Warum hab ich bloß keine Taschenlampe? Und wo ist dieser Sicherungskasten? Feuerzeug. Wie gut es doch ist Raucher zu sein. Und manchmal hilft es auch alte Weihnachtsgeschenke aufzuheben, sogar bis in den Sommer. Immerhin ein kleines Teelicht in einer Schneemannlaterne. Und zack, Sicherung wieder drin. Und zack, Sicherung wieder draußen. Lampe vergessen auszumachen und Karamellgeruch nimmt zu.

Kopfnotiz fürs nächste Mal: Taschenlampe kaufen und herausfinden warum durchgebrannte Halogenleuchten nach Karamell schnuppern.

HALLI-HALLO!

Juni 23, 2008


(by Jack T. Chick LLC)

Und ein freundlicher Gevatter Tod winkt mir vom Cover entgegen. Erst denke ich mir, ahhh die Gothics haben Humor, aber bei genauerer Betrachtung fällt mir auf, dass dieses Heftchen, was mir ein freundlicher Junge auf dem weg zum nächsten Konzert in die Hand drückte und an dem ein Bonbon klebt, überhaupt nichts mit Gothics zu tun hat. Viel mehr ist der Inhalt doch eher contraire dazu. Immerhin handelt es sich um ein en Jesus-Comic. Kein Witz! Es geht darin um ungläubige Bauarbeiter die für ihre Sünden in der Hölle schmoren müssen. Und Jesus wird sie am Tage des Jüngsten Gerichts richten. Sogar der Zeitpunkt ist beschrieben, genau nach dem Jesus auf die Erde zurückgekommen ist und 1000 Jahre regiert hat. Alles klar, wir sehen uns Kumpel. Unweigerlich kreisen meine Gedanken um South Park….

In den Staub…..

Juni 23, 2008

(von realer2k, flickr)

„Dieser Artikel wird gesponsert von 5,0 Original und der Sonne“

Müde, erschöpft, starr vor Dreck, aber überaus glücklich, stand ich gestern wieder vor meiner Haustür. Überladen und mit Schmerzen in den Gliedern und den Füßen blickte ich auf ein ereignisreiches Wochenende zurück. Tatort Scheeßel. Das Hurricane Festival hat eingeladen und die Resteritter folgtem seinem Ruf.

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Oh nein, ich hab rassistische Kekse gegessen!

Juni 17, 2008

Habe so eben die „Othello“ Kekse von Wikana für mich entdeckt. Habe auch gleich die ganze Packung aufgegessen. Das sind so eine Art Butterkekse mit ganz viel Kakao drinne. Unglaublich lecker und mit großem Suchtpotenzial, für alle Menschen die bei Nahrungsmitteln zu Suchtneigungen tendieren.

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Fußball aus meiner Perspektive

Juni 17, 2008

An und für sich ist das ja eine feine Sache, das Rudelgucken, wie es ein Radiosender jüngst betitelte. Man trifft sich mit ein paar Freunden, ist frohen Mutes und wandert voller Hoffnung, Spannung und Erwartung zu irgend einem größeren Platz um all seine Gefühle, mit all den anderen Menschen dort zu teilen. Allerdings teilen alle anderen Menschen auch ihre Gefühle mit dir, selbst wenn du den Grund dafür nicht immer nachvollziehen kannst.

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Es passiert einfach nichts….

Juni 16, 2008

-F5-

Immer noch hat sich nichts geändert. Man sitzt und starrt auf seinen Bildschirm, aber nichts. „Es kann sich ja auch nichts verändern, wenn du den ganzen Tag nur rumsitzt und nichts tust.“ Sicherlich, da scheint etwas wahres dran zu sein. Der Erlebnischarakter in der freien Wildbahn, müsste bedeutend höher sein, als der im trauten Heime. Jedoch, was erwartet mich da draußen? Ein unbeständiges Wetter, mies gelaunte, oder zum erbrechen gut gelaunte Menschen. Vielleicht Hunde und Kinder. Möglicherweise Krimminelle. -F5-

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