Neu Neu Neu

Dezember 26, 2008 von eiwo

Tim und ich haben fusioniert! Für alle die also weiterhin auf dem laufenden gehalten werden möchten, empfehle ich mal bei Teiwo vorbei zu schauen.

Alles alte und alle Neuigkeiten stehen ab jetzt dort.

In diesem Sinne:

Holdrio,

Eiwo

Geteiltes Leid

Oktober 15, 2008 von eiwo

(gefunden bei ffffound)

Zwei Zahnbürsten. Zwei Betten, zwei Schränke, zwei Haustüren.

„Ich bin da.“ Aber wo ist hier?

Ankunft und Abreise verschwimmen. Man reißt ab, um woanders anzukommen, wo man wieder abreißt um zurückzukommen. Hin her, hin her. Immer weiter. Keine Ruhe, alles ist geteilt. Äußerlich, innerlich. Es lässt sich einfach nicht verbinden. Man teilt sein ganzes Leben. Es gibt Phasen hier und Phasen da. Phasen, Phasen, Phasen. Nichts als Phasen. Kein Ankommen, kein Hafen. Ein geteiltes Leben. Ein Leben, dass man eigentlich mit jemandem teilen sollte, anstatt es aufzuteilen.

Also fasste ich einen Beschluss: ich teile mich.

Ich überlegte mir das ganz genau. An welchem Ort welcher Teil von mir gebraucht würde und fertigte eine Liste an. Das Herz gehört meiner Frau und den Kindern, dass stand gleich zu Anfang fest. Die Beziehung zu Bianka, war eine rein körperliche und hatte nichts weiter zu bedeuten. Auch ein geteilter Mann, sollte ein Anrecht auf ungeteilte Zuneigung haben. Aber jetzt wurde es auch schon schwieriger. Welches war das am häufigsten benutzte Körperteil während meiner Arbeit? Mein Mund. Immerhin musste ich Verhandlungen führen, Tag ein, Tag aus. Vielmehr war es meine Stimme, also meine Stimmbänder. Notiert. Die Augen waren für Bianka, sie war immerhin ein hübsches Ding und ich musste ihr unentwegt hinterher starren. Ja, ich meine starren und nicht schauen, ich konnte meinen Blick einfach nicht von ihrem Hintern abwenden, bis sie außer Sichtweite war.

Gut, weiter. Meine Nase blieb auch beim Geschäft, damit ich meinen guten Riecher nicht verlieren konnte, genauso wie meine Zähne für den Biss. Meine Hände teilte ich gerecht auf, ebenso die Arme und die Beine, immerhin hab ich davon ja zwei, das muss ja auch zu was gut sein. Mein Magen blieb zu hause, meine Frau ist eine hervorragende Köchin, ganz exquisite. Die Speiseröhre also auch dort. Die Leber bei der Arbeit, wenn man da nicht trinkt, kommt man noch vor Langeweile um. Die Milz. Was macht die Milz überhaupt? Ich lies sie bei der Leber, die gehören doch irgendwie zusammen. Die Nieren kamen Heim, damit sie die Kinder haben können, falls sie sie mal brauchen sollten. Den Darm lies ich bei der Arbeit, drauf geschissen. Meine Lungenflügel teilte ich auf, man weiß ja nie. Meine Zunge blieb bei Bianka und mein Schwanz ebenfalls, aber meine Eier bei meiner Frau. Mein Gehirn bekam sie auch, mit meinem ganzen verschrobenen Charakter, in den sie sich aus unerfindlichen Gründen mal verliebt hatte.

Damit war das nötigste geklärt. Jetzt nur noch ein, zwei Beruhigungstabletten und dann konnte es losgehen.

Die lagen auch schon bereit auf dem Tisch. Direkt zwischen den Scheidungspapieren, der Flasche Wodka und dem Küchenmesser.

Red Bamboo

Oktober 6, 2008 von eiwo

… demnächst in Bonnys Wohnzimmer.

…verändere gerade die Welt…

September 13, 2008 von eiwo

(gefunden bei ffffound)

…muss illegalen russischen Organhändlerring stoppen und gleichzeitig die Lutherforschung revolutionieren… kreativ, mental bei Renovierungsarbeiten zur Seite stehen und theoretische Wohnraumsuche in Angriff nehmen… weiterhin meiner privaten Funktion als Filmkritiker und Essenstester nachgehen, wobei ich als Empfehlung aussprechen möchte, dass Waldmeister ein böses Teufelsgebräu ist! …ansonsten dreht sich die Welt gerade ziemlich schnell, sogar die Stammkundschaft in meiner Stammdiskothek hat sich gewandelt und Nils von IKEA ist auch weg, das heißt es ist schon lange September…

Schreibblockade…

September 6, 2008 von eiwo

Wohnen…

September 2, 2008 von eiwo

(von claudipr0)

Eine bröckelnde Fassade, ein senf-gelbes Treppenhaus. Die Tür steht schon offen. Weißer Lack, abgeblättert, knartscht ein wenig und klemmt über dem Fußboden, der mit wein-rotem Teppichboden belegt ist. An den Kanten hochstehend, abgenutzt und verdreckt.

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Etwas

August 31, 2008 von eiwo

B-B-B-Braunschweig?

August 28, 2008 von eiwo

(von mmmarius, flickr)

Reicht es denn nicht wirklich vollkommen aus, einmal pro Tag in Braunschweig zu sein?

Ich meine im Prinzip hatte ich ja auch geplant, zwei Mal durch zu fahren, aber doch nicht so!

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Tod durch Kekse?

August 20, 2008 von eiwo

(jaredchapman, flickr)

Da lag sie. Die Milch quoll ihr aus dem Mund. Sie rührte sich nicht. Sie wollte sterben. Ja tot sein. So fühlt es sich an, wenn man nicht mehr leben will, dachte sie.

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Loslassen

August 17, 2008 von eiwo

(gefunden bei ffffound)

„Es ist Zeit.“ Sagte sie.

„Zeit wo für?“

„Es ist Zeit zu gehen. Du weißt es. Nimm endlich deine Beine in die Hand und lauf!“

„Ich kann nicht. Du weißt es. Ich kann nicht.“

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